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Mehr Tempo beim Ladesäulenausbau

Die jüngste Anfrage der GrünePartei42 begrüßt die CDU-Fraktion sehr. „Wir müssen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Goslar aus Tempo drücken“, meint CDU-Ratsherr Pascal Bothe. Die CDU sieht die Verwaltung hier in der Pflicht, zumal es bereits vor 18 Monaten auf Antrag der CDU einen Beschluss zur Umsetzung eines Konzepts für E-Mobilität in Goslar gibt. „Es bräuchte gar keine neuen Anträge, wenn die Verwaltung unseren Antrag schon umgesetzt hätte“, ergänzt Bothe und verweist auf die damalige Begründung des CDU-Antrags:

Die Nutzung von Elektromobilität ist erklärtes Ziel der Politik, setzt aber eine Grundlage voraus: Die Ladeinfrastruktur. Viele Bürgerinnen und Bürger schrecken davor zurück, sich ein Elektroauto anzuschaffen, da die Ladeinfrastruktur nur unzureichend ausgebaut ist. Altstadt und Innenstadt sind im Vergleich zu anderen Städten noch gut versorgt, in den Stadtteilen besteht hier Nachholbedarf. 
Daher soll die Stadt Goslar nun ein Konzept erarbeiten, das auch bewusst die Stadtteile einbezieht. Für Eigenheimbesitzer ist es noch verhältnismäßig einfach eine Lademöglichkeit zu installieren – wohne ich in einer Wohnung, bin ich zu Besuch oder unterwegs, dann kann das schon komplizierter werden. Hier ist insbesondere auch die Goslarer Wohnstättengesellschaft einzubeziehen. Ebenso ist gezielt abzufragen, wo bereits Ladeinfrastruktur besteht und wie diese breiter genutzt werden kann. Primäre Zielsetzung ist nicht der Ausbau durch städtische Mittel, sondern eine Konzeptions- und Moderationsfunktion.

„Wir dürfen dabei nicht nur Goslar im Blick haben – gerade in Hahnenklee, unserer Tourismus-Hochburg – gibt es kaum Möglichkeiten zum Laden“, ergänzt CDU-Fraktionschef Norbert Schecke. Gerade für Touristen sei es mittlerweile  ein wichtiges Kriterium zur Destinationswahl, wenn dort das E-Mobil aufgeladen werden kann. Bezugnehmend auf eine CDU-Anfrage im Ortsrat wurde seitens der Verwaltung bereits der Parkplatz Bockswieser Str. gegenüber dem Feuerwehrhaus favorisiert, leider fehlt es an Investoren. „Vielleicht müssen wir aktiver auf die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe zugehen„“ fragt Schecke, „denn für einzelne, kleinere Betriebe ist es ggf. unwirtschaftlich oder es fehlen geeignete Flächen, um eine Stromversorgung kostengünstig zu gewährleisten. Aber gemeinsam könnte es gehen und auch Tagestouristen hätten bei einem Aufenthalt in Hahnenklee einen weiteren Mehrwert. Laden während einer Wanderung oder Besuch eines Restaurant ist doch ideal.“ meinen Schecke und Bothe und sprechen als E-Auto-Fahrer mittlerweile aus eigener Erfahrung. „Hier haben uns viele Städte deutlich etwas voraus“, schließen beide.

Freundliche Grüße

Dr. Pascal Bothe, Norbert Schecke

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