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Bürgergespräch mit den Anwohnern

Seit Jahren ist die Kösliner Straße eine sehr stark frequentierte Straße, an der viele Institutionen sich angesiedelt haben. Agentur für Arbeit, Hansa-Seniorenzentrum, Freifläche zum Bolzen, Grundschule Jürgenohl, Kita Lilliput, Rettungsschule, Fachärzte und zuletzt die Asklepiosklinik mit seinen Parkflächen. Auf der anderen Straßenseite wiederum schicke Einfamilienhäuser. 

Und nun sind zwei weitere öffentliche Maßnahmen geplant. 

Die Bürgerbeschwerden haben dazu geführt, dass nach einem Ortstermin mit dem OB Dr.Junk, CDU-Fraktionschef Schecke und dem Jürgenohler Ratsherrn Claus-E. Roschanskisich auf ein gemeinsames Bürgergespräch mit den Anwohnern vor einer Woche verständigt wurde.

Eingeladen hatte dann Ratsherr Claus-E.Roschanski, der auch Unterstützung von der stellv. Vorsitzenden des Sanierungsbeirates Soziale Stadt Jürgenohl, Frau Annett Eine, erhalten hatte.

Beide öffentlichen Maßnahmen wurden den Anwesenden  vorgestellt. 

Im nächsten Jahr eher noch 2023 soll im Bereich der Grundschule ein Kultur- und Bildungszentrum gebaut werden. Dies ist nur möglich, dass wir aus einem Förderprogramm einen erheblichen Zuschuss bekommen. Hier wären dann Veranstaltungen von ehrenamtlichen Vereinen möglich, aber auch könnten die Räume für kleine private Feiern genutzt werden. Aber auch die Grundschule hat denn die Möglichkeit über einen direkten Zugang die Räume z.B. für Musikinstrumente zu nutzen. Die Maßnahme wurde bereits im Rat beschlossen.

Weiterhin ist geplant etwas für die älteren Jugendlichen in Jürgenohl zu tun, um sie vom Handy und PC auf eine sportliche Freizeitfläche zu locken. Es gibt dazu schon erste Beispiele von sportlichen Betätigungen aus anderen Kommunen. Aber endgültig ist der Standort dort noch nicht entschieden.

Die Kösliner Str. ist heute schon verkehrlich stark belastet. Fehlender Parkraum bzw. Parken im Straßenbereich ist besonders tagsüber ein Lotteriespiel. Parkgebühren im Bereich der Klinik über eine halbe Stunde und Hol und Bringdienste am Kindergarten und Schule und Besucherdienste am Seniorenzentrum verschärfen die Situation doch erheblich, so Claus-E. Roschanski. Auch der Straßenzustand ist im gesamten Bereich dringend verbesserungsbedürftig. Dafür sollen nächstes Jahr finanzielle Mittel aus dem Programm Soziale Stadt beantragt werden.

Im Gespräch mit den Anwohnern kamen erste Vorschläge ( z.B. Einbahnstraßenregelung oder Trennung der Straße in zwei Teilbereiche, usw.) zur Verbesserung der Situation. Die Vw hatte           dazu erste Vorentwürfe vorgestellt.

Zur Entlastung der Parksituation hat es erste Gespräche mit der Klinikleitung Frau May und Roschanski gegeben. Sie wäre bereit, nicht benutzte Parkflächen auf dem Klinikgelände den Lehrkräften der Schule oder auch den Kita Mitarbeitern gegen Gebühren zur Verfügung zu stellen. Das ist alles nur ein erster Schritt, weitere müssen folgen.

Die Politik ist nun gefordert einen Einklang einerseits zwischen Wohnen, Arbeit und Freizeit und andererseits mit der Parkplatzsuche und Lärmemissionen herzustellen. 

Ich nehme die Sorgen und Nöte im Hinblick auf die Lärmbelästigung und Autoverkehr sehr ernst, so Claus-E. Roschanski und wird im Oktober zu einem weiteren Bürgergespräch einladen. Dann gibt es auch erste Lösungsvorschläge.

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