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Erinnerungs-Wald für zu ehrende Personen

Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadt Goslar errichtet ein Areal in der Stadtforst, in dem es möglich ist im Gedenken an zu ehrende Personen einen Baum zu pflanzen. Auf einer Tafel o.ä. werden die Namen der zu ehrenden Personen dargestellt.

Begründung:

Ehrungen, die durch Straßen- und Platzbenennungen vollzogen werden, ziehen Diskussionen und Überlegungen nach sich, die dem wohlgemeinten Sinn einer Ehrung den Glanz nehmen. Es fehlt nicht nur an Grundlagen, wer wann und durch welche Verdienste geehrt werden soll, sondern bekommt auch jede Ehrung durch die Größe, Länge und Lage der Straße/ des Platzes eine Wertung. Wer wird durch die längere Straße geehrt und warum wird jemand anderes mit einem kleinen Plätzchen abgespeist? Straßenumbenennungen sind nicht nur ein organisatorisches, sondern auch finanzielles Problem. Die Liste der zu ehrenden Personen ist lang und wir werden kaum so viele Neubaugebiete wie Ehrungen in Zukunft haben. Davon abgesehen haben die eventuellen Neubaustraßen keinen Bezug zur Person, die geehrt werden soll. Um dieser Knappheit der Möglichkeiten und die ungewollte Wertigkeit aus dem besonderen Akt der Ehrung zu nehmen, schlagen wir einen Erinnerungswald vor. Ehren wir jede Person auf unserer Warteliste, haben wir gleichzeitig ein Stückchen Stadtwald geschaffen. Wir alle sind uns der Bedeutung des Waldes für unsere Stadt bewusst. Verbinden wir die ehrwürdige Vergangenheit mit lebendiger Zukunft.

Freundliche Grüße

Nina Di Febo, Bengt Kreibohm

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