Klare Standpunkte zum Kaiserpfalzquartier

CDU-Fraktion mit klarer Meinung

In Zeiten des Wandels und der Herausforderungen ist der Blick auf das langfristige Wohl der Stadt entscheidend. In diesem Kontext setzt sich die CDU dafür ein, dass das Projekt „Kaiserpfalzquartier“ im Sinne einer positiven Stadtentwicklung entsteht. Für uns ist der Bau der Stadthalle noch viel mehr – es ist ein Versprechen für Wachstum, Kultur und Zusammenhalt in Goslar, der unserer Stadt und ihren Menschen neue Horizonte eröffnet und ihre Gemeinschaft stärken wird.

In einem nunmehr über 10jährigen Entwicklungsprozess erinnern wir an das engagierte Mitwirken Goslarer Bürgerinnen und Bürger einhergehend mit einer Verzahnung von Politik, der Interessen des Investors, Ideen der Stadt sowie externer Expertise bei den Wettbewerben, basierend auf Entwicklungsvereinbarungen zwischen Stadt und Investor, die wir uns verbindlich sind und Verlässlichkeit dokumentieren.

Die CDU vertritt folgende Standpunkte:

  • Wir meinen, dass dieses Invest eine Gesamtbetrachtung des Prozesses verdient und nicht nur losgelöst die Betrachtung um die städtische Beteiligung bei der Veranstaltungshalle (die uns zudem auch in Zukunft Einfluss auf die Nutzung gewährt).
  • Wir meinen, dass wir den klimaverträglichen Nutzen, indem ca. 50 % einer vollversiegelten Fläche in eine besondere Grünanlage mitten in der Innenstadt vor dem bedeutendsten Gebäude unserer Stadt – der Kaiserpfalz – umgewandelt werden, positiv bewerten müssen. 
  • Wir meinen, dass das Projekt im Kontext und mit weiteren Synergien und Chancen zu bewerten ist, in der es die einmalige Atmosphäre Goslars als Tagungsort auszubauen gilt, um diese Effekte für unsere Hotel-, Gastronomie- und Handelsbetriebe in der Innenstadt zu nutzen. So entsteht ein Wirtschaftskreislauf, bei dem Goslar insgesamt profitiert. 
  • Wir meinen, dass wir im Rahmen der Betriebskosten und des Betreiberkonzepts Steuerungsmittel haben werden und in der Bauphase die Tescom bezüglich der Kosteneinhaltung bessere Möglichkeiten der Einflussnahme hat. 
  • Wir meinen, dass wir in der Abwägung von Chancen und Risiken ein Plus bei den Chancen haben, auch mit neuen Kulturangeboten in der Veranstaltungshalle und bei der Entwicklung des neuen Studiengangs „Digital Technologies“.
  • Wir meinen, dass Kritik an der Entwicklung sein darf. Wir meinen aber auch, dass bei ablehnender Haltung das Aufzeigen von Alternativen dazugehören sollte. Ein Verharren im IST-Zustand kann es nicht sein.

Für uns ist das Pfalzquartier und dessen Entwicklung eine historische Herausforderung der Stadt-entwicklung, die es in solcher Dimension und Tragweite die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich nicht wiedergeben wird. In der Tragweite der Entscheidung einhergehend mit dem Zukunftsvertrag und der Städtefusion.

„Unsere Aufgabe muss es sein „Werte zu erhalten“, aber sollte es auch sein „Werte zu schaffen, auch im Weltkulturerbe“.“ 

Die CDU-Ratsmitglieder sagen „Nein“ zum Bürgerentscheid und damit „JA“ zur Entwicklung des Kaiserpfalzquartiers.

Freundliche Grüße

Norbert Schecke, Dr. Pascal Bothe, Bengt Kreibohm, Nina Die Febo, Michael Deike, Axel Bender, Claus-E. Roschanski, Ralph Bogisch, Axel Siebe, Maik Jankowsky

Auf ein schöneres Grün neben grauen Goslarer Radwegen

#CDU-FRAKTION GIBT FÖRDERHINWEISE

Donnerstag, 07.03.2024 , 13:00 Uhr, von Frank Heine

Die Stadt Goslar soll beim Bauen und Sanieren von Rad- und Gehwegen nicht nur auf die graue Straße schauen, sondern auch das Grün am Rand im Blick behalten. Diese Meinung vertritt die CDU-Fraktion und gibt in Ratsanträgen entsprechende Hinweise.

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Goslar. Wenn endlich der Rad- und Gehweg an der Bundesstraße 498 zwischen Einmündung der Bundesstraße 241 und Bahnhof Oker saniert wird, sollte sich die Stadt Goslar aus Sicht des Sudmerberger CDU-Ratsherrn Dr. Pascal Bothe nicht nur auf die grauen, sondern auch auf die grünen Flächen daneben konzentrieren. Passend dazu weist seine Fraktion auf neue Förderprogramme für naturnahe Grünflächen und zur Stärkung der biologischen Vielfalt hin.

Bei der Sanierung des Rad- und Gehwegs an der Bundesstraße 498 zwischen Einmündung der Bundesstraße 241 und Bahnhof Oker, sollte sich die Stadt aus Sicht des CDU-Ratsherrn Dr. Pascal Bothe (kleines Bild) nicht nur auf die grauen, sondern auch auf die grünen Flächen daneben konzentrieren. Fotos: Roß, GZ-ArchivAm Rand des Fuß- und Radweges an der B 498 hat Bothe gerade zwischen dem Betrieb JL Goslar und dem früheren Autohaus Stavenow viel Potenzial ausgemacht, Flächen fürs Auge schöner zu gestalten und das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken. Gerade auch weil sich dort eine Bushaltestelle befinde, seien die Sudmerberger auf diesen Pfaden häufig unterwegs. Vielleicht hilft beim Bezahlen ein Förderprogramm der KFW-Bank, das zu prüfen die Fraktion des Goslarer Finanzausschussvorsitzenden die Stadt per Ratsantrag auffordert.

Und nicht nur für den Rad- und Gehweg. Vielmehr könnte der Topf auch für den Betriebshof interessant sein, wenn er Material beschaffen oder sein Personal weiterbilden will. Und nicht zu vergessen die Goslarer Wohnstätten mit ihren Liegenschaften. Das Programm sieht nach CDU-Mitteilung Fördersätze zwischen 80 und 90 Prozent vor und bietet nach Dafürhalten der Christdemokraten attraktive Möglichkeiten für Goslar – etwa für den Sudmerberger Marktplatz, aber auch für Schulhöfe, Außenbereiche der Grundschulen und Begleitgrün neben Parkplätzen. 

Antrag: Dr. Pascal Bothe